Hinduismus

Der Begriff Hinduismus stammt ursprünglich aus der arabischen Sprache und wurde im 14. Jahrhundert von den mohammedanischen Moguln geprägt, nachdem diese in Nordindien eingefallen waren. Mit dem Wort „Hindu“ bezeichneten sie allgemein alle Anhänger der nicht-moslemischen indischen Religionen auf der anderen Seite des Grenzflusses Sindhu (heutiger Indus). 

Heute bezieht sich der Sammelbegriff „Hinduismus“ auf alle möglichen Arten von religiösen Strömungen und Traditionen in Indien, die teilweise völlig widersprüchlich sind. Die Bewegung für Krishna-Bewusstsein stellt also nicht eine Bewegung des Hinduismus dar, sondern vertritt die viel ältere, ursprüngliche vedische Kultur, aus der sich erst viel später der Hinduismus und auch der Buddhismus entwickelt haben.