Praxis
In der Bhakti-Yoga-Praxis füttert man seine Sinne, seinen Geist und Körper über verschiedene Wege mit wahrhaft göttlichem Input. Man transformiert dadurch positiv, wird emotional gefestigt und kann seine Beziehung zu Gott entdecken und tatsächlich erleben. Man beginnt sich als Teil (und nicht als Mittelpunkt) des Universums zu verstehen, wird zufriedener mit dem was ist, wird selbstloser und entwickelt noch mehr Demut, Dankbarkeit, Mitgefühl.
Manche wundern sich, dass ihr Herz recht schnell auf Bhakti-Yoga anspringt. Das ist nicht verwunderlich: Laut den Schriften ist Bhakti (Liebe zum Göttlichen) bereits in jedem Lebewesen vorhanden und entfaltet sich natürlich durch Übung (Bhakti-Yoga). So ähnlich, wie es für ein Baby/Kleinkind natürlich ist, Laufen zu lernen: Das Laufen ist „innerlich bekannt“ und muss nur trainiert werden. Man lernt also nichts Neues dazu, sondern aktiviert nur eine innere Fähigkeit, gibt ihr Raum zur Entfaltung. Und wer weiß, vielleicht machst du jetzt ja da weiter, wo du in deinem vorherigen Leben aufgehört hast.
Die wichtigste Regel lautet tägliche Praxis. So wie das Baby täglich Krabbeln übt oder wie ein Keim in der Erde etwas Wasser und Licht braucht, um zu wachsen, so wird empfohlen, jeden Tag Bhakti-Yoga zu praktizieren. So viel, wie du möchtest und wie es sich gut anfühlt. Nicht einmal ganz viel und dann ein paar Tage Pause.
Viele entwickeln in den ersten Wochen einen Geschmack und steigern dann ihre Praxis. Aber selbst wenn du nicht gleich einen Effekt spürst, vertraue einfach in den Prozess und bleib (täglich) dran. Bhakti entfaltet sich zur rechten Zeit, manchmal kaum spürbar, manchmal mit WUMMS.
Maha-Mantra
Krishna
Auch in anderen vedischen Schriften wird beschrieben, dass Krishna die Höchste Persönlichkeit Gottes ist: "Krishna, der als Govinda bekannt ist, ist die Höchste Person...